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Bei guten äußeren Bedingungen gingen unsere ehemaligen Sportler des SV Lerchenberg Altenburg Leon Schellenberg und Arthur Klem am letzten Wochenende bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach an den Start. Im Vorfeld erfüllte der 16jährige Leon (startet jetzt für den LC Jena) im Weitsprung, 110m Hürden, 100m und in der 4x100m Staffel die Normen für die Deutschen Meisterschaften der Alterklasse U18. Arthur (SC DHfK Leipzig) erfüllte die Norm im Hochsprung mit übersprungen 1,95 m im Jahr 2016.

 

Aufgrund eines „straffen“ Zeitplans - das Hürdenfinale war für 17.50 Uhr und der Beginn der Weitsprungkonkurenz für 18.00 Uhr am Freitag angesetzt - ging der Altenburger Leon nicht über die 110m Hürden an den Start. Mit seiner Meldezeit von 14,49 sek hätte er wahrscheinlich das Finale erreicht. So ging Leon nach dem Vorlaufsieg mit der Jenaer 4x100m Staffel motiviert in den Weitsprung. Leider konnte er seine guten Trainings- und Wettkampfleistungen nicht zu 100 % bestätigen (Meldeweite: 7,01 m) und traf das Brett bei keinen seiner 6 gültigen Versuche. Zudem wurden die Wettkämpfe aufgrund eines Rettungshubschraubereinsatzes für mehrere Minuten unterbrochen. Nach 6,70 m im zweiten Versuch steigerte er sich im fünften Versuch auf die Weite von 6,82 m. In der Endabrechnung belegte er hinter dem Sieger aus Aalen (7,14 m) einen guten 5. Platz. Die Bronzemedalie ging mit 7,00 m nach Ulm.

Während des Weitsprungswettbewerbers ging der Leipziger Arthur Klem im Hochsprung an den Start. Die Sprunghöhen von 1,80 m bis 1,94 m meisterte er jeweils im ersten Versuch und lag damit auf Medaillenkurs. Die Höhe von 1,98 m konnte er an diesen Freitag nicht bewälltigen und belegte den 4. Platz. Der Meistertitel ging mit 2,11 nach Rosenheim.

In der letzten Entscheidung des Tages, der 4x100m Staffel, konnten die 4 Jenaer ihre Vorlaufzeit von 42,68 sek im Finale um 21:50 Uhr exakt bestätigen, jedoch reichte dies „nur“ zu Platz 5. Der Meistertitel ging in 41,85 sek an die Staffel aus Erfurt. Im Vorfeld hatte man aufgrund der Meldezeit von 42,37 sek leicht in Richtung Treppchen geschielt. Insgesamt waren 19 Staffeln am Start.

Am Samstag ging Leon dann noch mit 45 weiteren Sprintern über die 100m an den Start. Mit 11,31 sek verpasste er knapp den Zwischenlauf. Dazu wären 11,28 sek notwendig gewesen. Der SV Lerchenberg wünscht beiden Sportlern nach den Strapazen der letzten Wochen und Monate ein paar erholsame Tage im Kreise der Familien.