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Laut dem Veranstalter und Verein „MoGoNo“ ist dies das größte Hallenleichtathletiksportfest Deutschlands: das 18. MITGAS Schüler – Hallensportfest in der Arena Leipzig. Die Athletinnen und Athleten reisten dabei nicht nur aus verschiedensten Bundesländern Deutschlands an, sondern auch von Moskauer und Kiewer Sportschulen, wie auch aus der Tschechischen Republik. Eine hohe Starteranzahl von bis zu fünfzig Teilnehmenden je Disziplin und Altersklasse war daher keine Seltenheit.

Andreas Prautsch nach dem 1.500m-Lauf (4:40,38 Min / Platz 6)


Am Wettkampfvormittag gaben dabei Laura Teichert (W10), Maya Joline Friedemann (W11), Fynn Linus Flohr (M7), Noah Zapf (M8), Kenny Semisch, Lenny Reinhard Winkler und Marlo Grießner (alle M11) vom SV Lerchenberg Altenburg ihr Bestes. Insbesondere Laura Teichert erreichte mit Top 10 Platzierungen im Medizinballstoß (4,60 m, Platz 6), 800 m Lauf (3:05,97 Min / 5) und 50 m Sprint (8,28 s / 9) gute Werte. Auch Maya Joline Friedemann überzeugte auf der 50 m Distanz (8,23 s /23), im Weitsprung (3,57 m / 30), über die 60 m Hürden (12,22 s / 23) und im 800 m Zeitlauf (3:29,52 s / 17).

Als bester Thüringer seiner AK verpasste Fynn Linus Flohr in 9,83 s über die 50 m Distanz das Podium nur knapp, bestätigte jedoch seine Qualitäten als Sprinter. Im Medizinball (3,4 m / 5) und 400 m Langsprint (1:42,86 Min / 4) erreichte er ebenso gute Platzierungen.

Für Noah Zapf sprangen in 10,35 s (50 m / 21), 2:45,69 Min entlang der 600 m (Platz 15) und exakt 3 m im Medizinballstoß (Rang 18) tolle Ergebnisse und Erlebnisse in der Leipziger Arena heraus. Kenny Semisch konnte sich im Sprint über 50 m (8,39 s / 24) und Mittelstrecke 800 m (2:58,52 Min / 10) im Vergleich zur vergangenen Saison steigern.

Lenny Reinhard Winkler verbesserte seine Bestleistung über die 60 m Hürden um etwa 9 Zehntel (12,97 s / 24)! Im Weitsprung (3,46 m / 20), 50 m (8,83 s / 39) und Medizinballstoß (4,0 m / 19) folgten solide Platzierungen im Mittelfeld. Mit ähnlich verlässlichen Leistungen folgte Marlo Grießner. Die 50 m Distanz legte er in 8,75 s (Platz 37) zurück, die 800 m Ziellinie erreichte der Altenburger Athlet in 3:10,01 Min (Platz 14).


Kenny Semisch beim 800m-Lauf (2:58,52 Min / Platz 10; Bild Andreas Prautsch)


Die Leistungsdichte der Junioren- und Erwachsenenbewerbe am Wettkampfnachmittag war aufgrund des Erreichens der DM Norm für manchen Teilnehmer zu den entsprechenden Meisterschaften vom 22. - 23.02. in Leipzig entsprechend hoch.

Lilly Teichert (W14) verbesserte ihr Mehrkampf Portfolio mit der erfolgreichen Teilnahme in einem starken Russisch, Ukrainisch und Tschechisch geprägten Athletinnen Starterfeld im Weitsprung (4,23 m / 21) und im Stoß der 3 kg - Kugel auf 8,64 m (Platz 6).

Oliver Scheps (M14) versuchte, seine Leistungen der vergangenen Landesmeisterschaften in Thüringen zu übertreffen. Dies gelang ihm mit der 4 kg Kugel (9,73 m / 4) und im 60 m Sprint (8,49 s / 13) bedingt. Dennoch ist eine mindestens konstante Leistung als Erfolg zu verbuchen. Justus Erler (MU18) schaffte nach einer langen Wettkampfpause mit 7,86 s (60 m / 28) und erstmals 5,00 m im Weitsprung (Platz 10) ein gelungenes Comeback. Nic John startet seit diesem Jahr erstmalig bei den Erwachsenen. Mit 7,78 s (60 m) und 25,74 s (200 m) etablierte er sich dabei im Mittelfeld.


Oliver Scheps beim 60m-Sprint (8,49 s / Platz 13; Bild Andreas Prautsch)


Für die deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren hat Thorsten Richter (M) die Norm über die 60 m (8,6 s) mit einer Bestzeit von 8,2 s bereits in der Tasche. Leider sollte es über die 200 m Distanz auch in der Arena Leipzig nicht reichen. Zwei Zehntel fehlten bei einer Zeit von 26,3 s am Ende.

Andreas Prautsch (M) schaffte bei der ersten Teilnahme über die längste Wettkampfdistanz des Tages in einer integren Zeit von 4:40,36 Min über 1500 m Platz sechs. Wie bereits zu den vergangenen Wettkampfwochenenden in Thüringen wurden die Sportler des SV Lerchenberg im regen Wechsel an den Wettkampfstätten durch die zuverlässig agierenden Trainer Sandra Kramer, Annett Sarich, Sina Lehmann, Thorsten Richter und Jürgen Seidel im Wettkampfinnenraum zu noch besseren Leistungen gebracht.