Ende gut, alles gut: Nach den Wirren um die Wertung im Vereinswettbewerb des 3. Skatstadt-Marathons ist die Lauf-Mannschaft des Klinikums Altenburger Land nun doch noch zu Ehren gekommen und hat den Sieger-Pokal bekommen. Überreicht wurde dieser am Donnerstag im Klinikum von Ulf Pohling und Heiko Krahnert vom Organisationsteam sowie vom Vorsitzenden des SV Lerchenberg Altenburg (SVL), Torsten Rist. Dessen Verein hatte am 11. Juni die Trophäe nach einer Computerpanne fälschlicherweise erhalten.
Allerdings war die Reaktion von Rist, nachdem er von dem Missgeschick erfuhr, vorbildlich. "Er hatte sofort Verständnis und dem Klinikum nur einen Tag später im Gästebuch auf unserer Seite zum Sieg gratuliert", sagte Skatstadt-Marathon-Sprecher Helmut Nitschke. Zudem habe er sich auch bereit erklärt, den Pokal an die richtigen Sieger zu überreichen. Damit erwies sich der SVL-Chef als Sportsmann mit Sinn für Fairness. Und weil diese immer siegt, entschieden die Organisatoren, dem Altenburger Verein einen Sonderpreis zu spendieren. "Wir fanden dieses Verhalten so klasse, dass der SV Lerchenberg einen Fairplay-Preis bekommen hat", erklärte Nitschke. Dieser beinhaltete neben einem Pokal auch 200 Euro für die Vereinskasse. Somit hatten letztlich alle Beteiligten Grund zur Freude. Denn das Sieger-Team des Klinikums erhielt neben dem Pokal noch 300 Euro Preisgeld.

Foto: Klinikum
"Wir sind froh, dass wir nun alles noch kitten konnten", meinte Nitschke. "Denn über das klare Ergebnis des Klinikums lässt sich nicht streiten." Zur fälschlichen Sieger-Kür des SVL war es gekommen, weil man nicht darauf geachtet hatte, dass die für die Teamwertung zählenden Finisher im Verhältnis zur Teilnehmerzahl erst ab der Distanz von 11,8 Kilometern zu zählen sind und nicht - wie geschehen - aller Strecken. "Computer machen keine Fehler, sondern Menschen", so das Nitschke. "Das tut uns leid, kann aber passieren.